Geschichte

Eine Darstellung nach historischen Zeugnissen
von Pfr. Josef Läufer

Das kostbarste Christusbild, der Volto Santo von Manoppello, blieb bei dem Bilderstreit im 8. Jahrhundert wie durch ein Wunder vor der Zerstörung bewahrt. Doch damals wurden vermutlich wichtige historische Quellen vernichtet, die für eine lückenlose Darstellung der Geschichte des Volto Santo notwendig waren. So bleiben bei der abenteuerlichen Geschichte dieses Bildes notgedrungen einige Lücken. Dennoch lassen sich mit Hilfe der noch vorhandenen Quellen im Gestrüpp der Legenden, die sich um dieses Bild gerankt haben, die wichtigsten Stationen seiner Geschichte klar skizzieren. Es handelt sich ja schließlich nicht um ein legendares Bild, sondern um ein real vorhandenes, das von jedem aus nächster Nahe betrachtet werden kann in der Klosterkirche von Manoppello (Italien). Es ist ein einzigartiges Bild, das seinesgleichen in der Welt sucht und den Wissenschaftlern aller Disziplinen bis heute große Rastel aufgibt.

Eine erste historisch sichere Erwähnung dieses Bildes stammt von dem Geschichtsschreiber Evagrius Scholasticus. Er schreibt im Zusammenhang mit der Belagerung von Edessa durch die Perser im Jahre 544: „Als sie keinen Rat mehr wussten, brachten sie das von Gott erschaffene Bild herbei, das nicht von Menschenhand gemacht wurde…”. Woher man dieses „von Gott erschaffene Bild“ hatte, schreibt er nicht. Spätere Legenden berichten, dass ein Bischof 544 aufgrund eines übernatürlichen Hinweises in der Stadtmauer von Edessa „das von Gott erschaffene Bild“ von Christus und „ein weiteres Abbild des Bildes“ entdeckt hat. Nach einer anderen Überlieferung soll man es bereits bei Aufbauarbeiten nach einer großen Überschwemmung im Jahre 525 gefunden haben, wie der byzantinische Historiker Prokop von Caesarea berichtet. Wie dies auch genau gewesen sein mag, so ist dennoch historisch erwiesen, dass man damals hatte, von denen man glaubte, dass das zweite ein Abdruck des ersten war. Diese Bilder erlangten damals schon solche Bedeutung, dass Kaiser Justinian (527 – 565) dafür eine bei der Überschwemmung (525) zerstörte Kirche wieder aufbauen ließ. Zur Einweihung wurde der Hymnus „Sukitha“ auf die Kathedrale von Edessa gedichtet. Wörtlich heißt es darin: „Geprägt ist der Marmor durch das Bild, das nicht von Händen (gemacht) ist“. Dr. Martin Illert halt dies für die älteste historische Erwähnung des „nicht von Menschenhand gemachten“ Bildes. Das zweite, das „Abbild des Bildes“, ist vermutlich das heutige Grabtuch von Turin. Denn darüber wird in der „Narratio de imagine edessina“ gesagt, dass es „zum Glück bis jetzt sicher in Edessa erhalten blieb“. Es war nachweislich auch bis 944 in Edessa und wurde damals feierlich nach Konstantinopel überführt, wie Gregor der Referendar in seiner Predigt vor dem im kaiserlichen Palast in Konstantinopel aufgestellten Bild gehalten hat. Prof. Heinrich Pfeiffer halt diese Predigt als einen der wichtigsten Texte fur die Überführung des Turiner Grabtuches nach Konstantinopel. Das andere Bild (s. Bild Nr. 4) kam vermutlich um 560 nach Kamulia. Wie, ist nicht bekannt. Zwei sog. Kamulia – Legenden berichten darüber, was sich aber historisch kaum verwerten lässt. Doch historisch sicher ist, dass es im Jahre 574 von Kamulia nach Konstantinopel gebracht wurde, wie der Geschichtsschreiber Kedrenos schreibt: „Es kam das nicht von Menschenhand gemachte aus Kamulia, einem Flecken Kapadoziens “. Später wurde dieses Bild immer wieder erwähnt und besungen. So schreibt z. B. Simoka.tt.es 586: „Seit Alters und bis auf unsere Zeit gilt, dass göttliche Kunst es gebildet, nicht eines Webers Hände es gewirkt noch eines Malers Paste es gefärbt hat“. Und der Dichter Georgios Pisides schwärmt 622 in einem Gedicht vom Schweißtuchbild: „als anfanglos – nicht ging’s aus Kunst hervor; als unaussprechlich – ohne Pinsel wird’s gemalt“. Ja, weil dank dieses Bildes im Jahre 544 Edessa vor der Eroberung durch die Perser bewahrt blieb, galt es als Schutzpanier in Kriegen. So berichtet Simokattes 622 von Kaiser Herakleios: „…und im Vertrauen auf das gottgezeichnete Urbild begann er die Kampfe“.

Auch wurde dieses Wunderbild seit der Mitte des 6. Jh. bildlich dargestellt. Im Jahre 570 schenkte Kaiser Justin II. Papst Johannes III. ein Reliquienkreuz, dessen Christusmedaillon dem heutigen Volto Santo von Manoppello gleicht. Es wird heute noch in der Schatzkammer des Vatikans aufbewahrt. Auch eine Vase aus jener Zeit, mit diesem Christusbild verziert, befindet sich heute im Louvre von Paris. Ebenso wurden Gemälde nach z. B. die Christusikone im Katharinenkloster am Sinai (s. ist somit eindeutig erwiesen, dass der heutige Volto Santo von Manoppello jenes Tuchbild ist, das man 54 in Edessa gefunden hat und das dann über Kamulia nach Konstantinopel kam. Dort blieb es aber nicht lange. Vor Ausbruch des Bilderstreites wurde es um 700 auf bisher unbekannten Wegen nach Rom gebracht. Bei der Begründung der Bilderverehrung spielte es jedoch eine entscheidende Rolle. So begründete z. B. Papst Gregor II. in einem von ihm veranlassten Brief an Kaiser Leon die Bilderverehrung mit dem Hinweis auf „ das nicht von Händen gemachte Bild“ Christi. Er mochte sagen: Wir handeln damit nicht gegen das alttestamentliche Bilderverbot. Sondern Christus selbst empfiehlt uns Bilderverehrung, weil er uns sein Antlitz auf wunderbare Weise hinterlassen hat. Mit der gleichen Argumentation begründete der Metropolit Andreas von Kreta (660 – 740) die Bilderverehrung mit dem Hinweis auf „das verehrungswürdige Bild unseres Herrn Jesus Christus, das ein Abbild seiner Körperlichkeit ist“. Er verweist wohl auf das Turiner Grabtuch, das damals noch in Edessa war, wenn er von einem „Abbild seiner Körperlichkeit“ spricht.

Seit 753 ist das „nicht von Menschenhand gemachte“ Christusbild in Rom öffentlich bekannt. Es wurde in der Hauskapelle des Papstes Sancta Sanctorum beim Lateran aufbewahrt. Papst Stephan II. trug es durch die Straßen Roms (9). Immer wieder wird es erwähnt oder bildlich dargestellt. So kannte es der Maler des leeren Grabes im Salzburger Perikopenbuch (um 1020). Er war überzeugt, dass das Antlitz auf dem Schweißtuch im leeren Grab entstanden ist. Auf dem Bild lasst er ein Stuck des Tuches über den Rand herunterhangen, worauf das Antlitz zu sehen ist. Im Jahre 1143 wird das Schweißtuch erstmals „Veronika“ bezeichnet. Man wollte mit dieser Bezeichnung. Ikonographisch „nicht von Menschenhand gemachte“ Christusbild mit dem Bild der Veronika am Kreuzweg (Link Schweißtuch der Veronika), wonach Jesus sein Gesicht auf einem von einer Frau gereichten Leinentuch abgebildet haben soll, als er sein Gesicht damit abtrocknete. Wer jedoch das Schleiertuch von Manoppello sieht, merkt gleich, dass dies kein Leinentuch ist, wie es Frauen als Kopftuch trugen, sondern ein Muschelseidentuch, mit dem man das Gesicht nicht abtrocknen kann. Doch die bildlichen Darstellungen seit dem 12. Jh. zeigen das Gesicht Jesu auf einem dünnen Schleiertuch, dem Volto Santo ähnlich, das aber von einer Frau getragen wird, zunächst ohne Dornenkrone, später mit Dornenkrone auf Leinentuch gemalt. Das Gesicht aber ähnelt immer dem heutigen Volto Santo, ein ikonographischer Beweis, dass dieser die frühere „Veronika“ von Rom ist. Auch unzählige Gemälde des Mittelalters belegen dies. Diese Verwechslung mit der Veronika am Kreuzweg muss spätestens beendet worden sein, als man den Veronikapfeiler im Petersdom als Aufbewahrungsort für die „Veronika“ gestaltete. Denn das Schleiertuch wird darauf nicht mehr von einer Frau, sondern von einem Engel gehalten, wie auch schon auf früheren Gemälden. Man mochte wohl damit sagen, dass dieses Tuchbild „nicht von Menschenhand gemacht“ ist, wie es seit 550 ununterbrochen bezeichnet wurde.

Dieses „wahre Bild Jesu“ kam aber nie in diesen Veronikapfeiler hinein. Als man es übertragen wollte, war es verschwunden. Um kein Aufsehen zu erregen – immerhin galt es fast 900 Jahre lang als die kostbarste Reliquie der Christenheit – übertrug man ein anderes Bild, das vermutlich bis heute im Veronikapfeiler aufbewahrt und nur noch selten vom Balkon herab gezeigt wird. Auch gibt es keine aktuellen Bilder davon. Untersuchungen waren angebracht, um diese offenkundige Täuschung zu klaren. Dass es nicht die „Veronika“ (= wahres Bild Christi) ist, wird schon dadurch deutlich, dass der Papst im Jahre 1574 durch einen Herrn Dottore Rozzi überall nach der „Veronika“ suchen ließ (s. P. Badde S. 139), leider erfolglos. Sie muss also damals schon abhandengekommen sein. Man vermutet heute, dass sie während oder kurz vor dem Sacco di Roma 1527 in Sicherheit gebracht worden ist. Papst Urban VIII. startete im Jahre 1628 eine erneute Suchaktion. Er erließ ein Edikt, wonach alle Kopien der Veronika zur Überprüfung abgegeben werden müssen. Er tat dies vermutlich in der Absicht, dadurch die echte Veronika wieder zu bekommen, was allerdings auch erfolglos blieb.

Dafür tauchte in dem kleinen Dorf Manoppello in den Abruzzen bei Pescara ein Schleierbild auf, über das Pater Donata da Bomba am 06. 04. 1646 folgende Dokumentation schrieb und sie beeidigen ließ: „Im Jahre 1506 befand sich, an einem Sonntagnachmittag, Doktor Giacomo Antonio Leonelli, ein Physiker und Gelehrter der Freien Künste, auf dem Platz vor der Kirche des Hl. Nikolaus von Bari in Manoppello, als sich ihm ein Unbekannter näherte, der ihm etwas Verpacktes überreichte und ihm empfahl, es mit Verehrung aufzubewahren, weil es sich um eine sehr kostbare Sache handle. Dr. Leonelli entfernte die Umhüllung und hielt das Schleierbild in Händen. Er sah auf, um den Unbekannten um Auskunft zu bitten, was das für ein Bild sei, doch zu seiner Verblüffung war der Unbekannte spurlos verschwunden. Dr. Leonelli ließ diesen überall suchen, jedoch ohne Ergebnis. Der mysteriöse Unbekannte war und blieb unauffindbar. Spater meinten die Leute, es könne nur ein Engel gewesen sein, denn nur diese seien imstande, sich im Augenblick zu dematerialisieren“. Dieses Schleierbild blieb dann über 100 Jahre in Privatbesitz, bis es ein Herr Dr. Antonio Fabritijs im Jahre 1638 den Kapuzinern schenkte. Heute wird es in einer Monstranz zwischen zwei Glasscheiben auf dem Hochaltar ausgestellt und kann von jedermann betrachtet werden. Bis vor kurzem war es fast unbekannt und wurde nur in der naheren Umgebung von Manoppello verehrt.

Dies änderte sich, als im Jahre 1991 Prof. Heinrich Pfeiffer in diesem Schleierbild die verloren geglaubte Veronika von Rom wieder entdeckte und dies in seinem Buch begründete. Als erster Papst hat Benedikt XVI. am 1. Sept. 2006 eine Wallfahrt nach Manoppello gemacht und mit über 5000 Pilgern eine Feierstunde vor dem Volto Santo gehalten. Er ist gewiss der Überzeugung, dass der „Volto Santo“ das wahre Bild Jesu, die „Veronika“ von Rom ist. Aber er hat offiziell damals nichts dazu gesagt, sondern die nahere Prüfung den entsprechenden Fachleuten überlassen.

Solche Untersuchungen haben inzwischen auch stattgefunden, im Januar 2007 durch Prof. Fanti, der von einigen Stellen des Bildes Fotos bis zu 200-facher Vergrößerung machte. Diese zeigen eindeutig, was man schon mit bloßem Auge sehen kann, dass zwischen den dünnen Faden keine Farbe aufgetragen ist. Zur Gegenprobe ließ man das Schleiertuch im April 2007 untersuchen durch Herr Prof. Pietro Baraldi von der Universität Modena. Die Untersuchung wurde mit einem Ramanmikroskop durchgeführt, mit dem man verschiedene Materialien optisch wahrnehmen kann. Es wurde nichts festgestellt außer Muschelseide. Dies beweist wissenschaftlich, dass das Antlitz auf dem Schleiertuch nicht mit Farbe gemalt ist, was man schon im Jahre 550 nach der Auffindung mit dem Begriff „nicht von Menschenhand gemacht“ sagen wollte. Damit ist die Identität des Volto Santo mit jenem Schleierbild von Edessa nicht nur ikonographisch aufgezeigt, sondern auch naturwissenschaftlich nachgewiesen. Dies gilt, auch wenn historisch nicht klar ist, wie es von Konstantinopel nach Rom und von Rom nach Manoppello gekommen ist.

Doch die Frage bleibt: Wie kam dieses Tuchbild nach Edessa zu König Abgar und woher stammt es Evagrius Scholasticus bemerkt 594 dazu, dass es jenes Bild ist, „das Christus, unser Gott, dem Abgar schickte, als dieser ihn zu sehen begehrte“. Er identifizierte damit das Edessabild mit dem sog. Abgarbild, das sein Bote Ananias von Jesus malte, als er ihm einen Brief des Königs überbrachte, wie es erstmals die „Doctrina Addai“ erwähnt. Von einer wunderbaren Entstehung ist da aber noch nicht die Rede. Der Geschichtsschreiber Eusebius, der Briefe des Königs Abgar an Jesus im Archiv von Edessa gefunden hat und sie abschrieb, weiß im Jahre 325 noch nichts von einem Bild Jesu und ebenso nicht die Pilgerin Egeria 384. Sie galten wohl damals als verschollen. Nachdem Evagrius das wunderbare Bild von Edessa aber mit jenem angeblichen Bild des Ananias gleichsetzte, musste man nun erklären, wie jenes Bild zustande kam. Man dachte wohl: Wenn das vorliegende Bild „nicht von Menschenhand gemacht“ ist, muss jenes auch auf wunderbare Weise entstanden sein. Und so begann die Legendenbildung, wie es in den Thaddausakten (um 630) erstmals heißt, dass das Antlitz sich auf dem Tuch abgebildet habe, als Jesus sein Gesicht damit abgetrocknet hat. Spätere Legenden wie die „Narratio de imagine edessena“ (um 944) und die „Epistula Abgari“ (1032) wiederholen dies. Doch wenn es ein solches Bild von Jesus jemals gegeben haben sollte, was sich historisch nicht belegen lasst, dann ist es von Ananias, also von Menschenhand, gemalt worden auf Papier oder Leinentuch zu Lebzeiten Jesu und hat somit nichts zu tun mit dem „von Gott erschaffenen“ Edessabild.

Wie aber kam jenes nach Edessa So ganz orientierungslos sind wir auch hier nicht fur die Zeit vor 544. Denn es gibt Christusbilder in Rom, die bereits aus dem 3. und 4. Jh. stammen und ganz dem heutigen Volto Santo ähnlich sind. Wurden diese nach einem Modell von jenem „Urbild“ gemalt, vom dem Bischof Irenaus (s. Bild Nr. 19) bereits um 200 berichtet, „…dass Christusbilder angefertigt werden und dass dies nach einem Modell geschehe, das noch zur Zeit des Pilatus in Jerusalem hergestellt worden sei“. 0der war das „Urbild“ selbst damals in Rom?.

Dies scheint unwahrscheinlich. Eher konnte es so gewesen sein: Nach der Himmelfahrt Christi bewahrte Maria das Schweißtuch Jesu bei sich in Jerusalem auf, wie ein Text aus Tiflis bezeugt. Nach ihrem Tod (nach 50) brachte es vermutlich der Apostel Judas Thaddäus oder Thomas nach Edessa zu König Abgar, wie es auch später in der Hand byzantinischer Könige war. Bei einer Belagerung der Stadt wird es zur Sicherheit in der Stadtmauer versteckt und blieb hernach verborgen, bis es 525 nach einer Überschwemmung oder 544 auf göttlichen Hinweis durch einen Bischof wieder entdeckt wurde. So berichtet es die „altrussische Lukaslegende“. Was daran historisch wahr ist, lasst sich aber nicht mehr feststellen.

Doch wie es auch gewesen sein mag: Das Schweißtuch Jesu mit seinem Antlitz darauf kam irgendwie und irgendwann vor 544 von Jerusalem nach Edessa. Somit deutet alles darauf hin, dass dieses „nicht von Menschenhand gemachte“ Bild jenes „Schweißtuch“ (= sudarium) ist, das Petrus und Johannes am Ostermorgen im leeren Grabe fanden. Historisch oder wissenschaftlich beweisen lässt sich dies allerdings nie. Dazu brauchte man ein originales Foto von Jesus, um es mit dem Volto Santo vergleichen zu können oder DNA Spuren, die man mit den Blutspuren auf dem Turiner Grabtuch vergleichen konnte. Denn nachweislich ist das Antlitz Christi auf beiden Tüchern zur gleichen Zeit entstanden, da sie in allen Ausmaßen deckungsgleich sind, also zwei verschiedene Bilder vom gleichen Gesicht. Doch die vielen aufgezeigten ikonographischen Hinweise und die noch vorhandenen historischen Quellen, die den geschichtlichen Weg des Volto Santo fast lückenlos bis ins leere Grab weisen, sind dem Gläubigen Beweis genug, im Bild auf dem Volto Santo das wahre Antlitz Jesu zu sehen. Und weil Er „das Ebenbild des unsichtbaren Gottes“ ist (Kol 1, 15) dürfen wir darin mit Papst Benedikt XVI. auch das „menschliche Antlitz Gottes“ erkennen.